Intro

Mesdames et Monsieurs,

herzlichen willkommen auf Ihrer Fahrstuhlfahrt durch das weibliche Bauhaus! Steppen Sie in und erleben Sie sechs Schicksale auf sechs Etagen.

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Gertrud Grunow

Die Esoterik-Etage.

Sie ist um die fünfzig, eine Gesangslehrerin mit Gouvernantengesicht. Aber sie hat auch ein Special Feature: Sie tanzt Farben.

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Benita Otte & Gunta Stölzl

Die Weberei-Etage.

Die Weberei wird zur Frauenklasse erklärt. Und die Frauen beginnen zu weben. Zwei der begabtesten unter Ihnen: Die Freundinnen Benita Otte und Gunta Stölzl.

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Gunta Stölzl & Benita Otte

Die kommerzielle Etage.

Hier das Jahr 1926. Wie Sie sehen, hat sich viel verändert. Das Bauhaus ist nach Dessau gezogen. Die Esoterik hat man über Bord geworfen. Das neue Lernziel heißt: Industriedesign.

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Anni Albers

Die internationale Erfolgs-Etage.

Sie baut eine Weberei auf, unterrichtet, schreibt Bücher, entwirft Stoffe für große Firmen und ihre Flucht in die USA entwickelt sich zum Karriereschub.

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Friedl Dicker

Die Etage mit weniger Glück.

Es ist eine Love-Art-Affair allererster Güte,/ Liebe, Kunst, Drama als Wundertüte./ Gemeinsam entstehen Projekte und Bilder,/ Wie bei Jeanne-Claude und Christo, nur noch etwas wilder.

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Marianne Brandt

Die Heavy-Metal-Etage.

Nein, hier geht es nicht um Musik, sondern um die Metallwerkstatt. Dass eine Frau dort nicht hingehört, wurde schon im 2. Stock bestimmt. Aber da hatte niemand mit Marianne gerechnet, der Juristentochter aus Chemnitz.

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Outro

Ende. Anfang.

Und so endet die Maternoster-Fahrt./ Von ganz, ganz oben sind wir wieder am Start./ Doch der Ground Floor ist anders im zweiten Schritt,/ Denn diesmal schwingen Geschichten mit.

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Über das Projekt

Mehr Infos zum Projekt „Bauhaus Graphic Shorts“, zur Entstehung des „Maternoster“ und zur Zeichnerin Sandruschka sowie der Autorin Franziska Wilhelm. Weiterlesen

Links und Dank

Wer hat dazu beigetragen, dass der Maternoster entstehen konnte? Welche Quellen wurden verwendet? Wo gibt’s mehr zum Thema „Bauhausfrauen“? Das steht hier. Weiterlesen